Unbekannte Côte d'Azur - ‚Sanary sur Mer‘
Meine Fahrt in die Provence lässt mich an einer Autobahnraststätte der A7 nahe Avignon einen Tankstopp einlegen. Es ist Winter gegen 17 Uhr, die Sonne verschwindet hinter den sanften Hügeln und
taucht die Landschaft in ein grelles rotgold. Ich atme tief durch, der Mistral weht mir um die Nase, eisiger frischer Duft durchtränkt jede Faser meines Körpers. ‚Leben wie Gott in Frankreich‘ , ja
Gott muss wohl eine besondere Affinität zu Frankreich gehabt haben, schiesst es mir durch den Kopf, denn diese Landschaft ist schlicht und ergreifend bezaubernd. Kein Wunder dass sich hier viele
Künstler niedergelassen haben, um immer wieder diese besonderen Lichtverhältnisse auf Leinwand zu bannen.
Nach einer kurzen Rast geht es weiter. Mein Ziel ist Sanary sur Mer. Das Auto, vollbepackt wie ein Muli um die Wintermonate zu überrunden, biegt wieder auf die Autoroute du Soleil gegen Süden. Ich
muss mich auf den Verkehr konzentrieren, was mir hier einigermassen schwer fällt, da die reizvolle Umgebung meine Aufmerksamkeit auf sich zieht. Im Autoradio werden schon abschnittsweise ‚Bouchons‘
ab Aix gemeldet. Ja, es ist Freitag Abend und tout la France staut Richtung Küste, oder von der Arbeit ins wohlverdiente Wochenende. Nach einigen telefonischen Verständigungsschwierigkeiten ist der
Treffpunkt mit der Vermieterin vereinbart. Die Vermieterin, eine quirlige Dame mit dem typischen Accent des Midi erwartet mich schon am vereinbarten Treffpunkt und lotst mich im Affentempo durch die
engen Gässchen bis zu meiner Herberge für die nächsten Monate . Geschlaucht und glücklich endlich am Ziel zu sein, schleppe ich meine Habseligkeiten in die kleine Souterrainwohnung und falle
erschöpft ins Bett.
Sanary sur Mer ist ein äusserst reizvolles Städtchen mit authentischem Ortskern an der Cote d'Azur , dessen Hafenskyline vom trutzigen ‚Hotel de la Tour‘ in dessen Mitte der mittelalterliche Turm
prangert, beherrscht wird. Früher zur Verteidung der Rade errichtet, beherbergt er heute das Museum das sich der Geschichte des Tauchens widmet. Im 1898 eröffneten Hotel stiegen in den dreißiger
Jahren des vorigen Jahrhunderts viele Exilanten der intellektuellen Szene ab, einige blieben nur eine Nacht, andere quartierten sich für längere Zeit ein .
Direkt an der Uferpromenade gelegen, schaukeln bei aufgehender Morgensonne im Hafen die kleinen Fischerboote vor sich hin. Nichts lässt hier erahnen, dass hier im Sommer Touristenschwärmen wie
Ameisen einfallen. Fischer flicken ihre Netze, der Fang wird eingebracht und am Markt zum Verkauf feilgeboten, alte Männer halten ein Schwätzchen und geniessen auf den Parkbänkchen der proper
gefegten Promenade die ersten Sonnenstrahlen. Nahe dem ‚Office de Tourism‘ klacken im Hintergrund am Bouleplatz die ersten Petanquekugeln und aus der Patisserie steigt mir der süße Duft von
frischgebackenen Baguettes und Tartes entgegen.
Die vorgelagerten Inseln blitzen mir in der Morgensonne entgegen und bilden einen Fixpunkt der den sonst, beinahe nahtlosen Übergang des Blau des Meeres und dem des Himmels, markiert . Im Zentrum
liegt die Ile des Embiez , im Besitz des Pastisfabrikanten Paul Ricard , der hier ein pseudoprovencalische Feriendorf errichten ließ. Links davon die große und kleine Ile de Gaou, die durch eine
Fußgängerbrücke mit dem Festland verbunden sind. Am Wochende rücken hier Heerscharen bewaffnet mit Picknickkörben an, und es wird im Schutz der windverdrehten, schattenspendenden Pinien getafelt dass
sich die Tische biegen.
Am Hafen treffe ich auf Monsieur Robert, der mir schon strahlend entgegenwinkt, um ein kurzes Schwätzchen am Rande des trubeligen Marktes halten, bevor er auf seinen Krückendurch die engen Gassen
nach Hause humpelt. 88 sei er diese Woche geworden erzählt er mir, sein Körper schmerze aufgrund der starken Athritis, aber bloss niemals aufgebensei sein Motto. Aufgebrezelt mit Hut, rosarotem Hemd
und Designeranzug liebt er es seine Geschichten von früher zu erzählen, als er noch seinen Frisiersalon in Paris an der Place de Vendôme betrieb , in dem sich Models und Persönlichkeiten wie
Mitterrand die Klinke in die Hand gaben. Jaaaa, die Damen, und ein Glitzern der Augen erstrahlt in seinem faltenzerknittertes Gesicht, verliebt sei er oft gewesen gesteht er mit einem verschmitzten
Lächeln. So, jetzt müsse er aber nach Hause, seine Frau warte flötet er mir zu , klemmt flugs seine Krücken unter die Achseln, drapiert den Plastikbeutel mit den Baguettes um den Gehbehelf und
verabschiedet sich mit einem strahlenden „ Je vous souhaite le meilleur jour dans votre vie, madame suzanne" und stöckelt von dannen.
Die Cafès am Hafen wie das ‚La Marine‘ , im ‚Lyon‘ und des ‚La Nautique‘ sind die Kaffeehausstühle ganz in französicher Manier, wie durch ein unsichtbares Lineal aufgefädelt. in den ersten
morgentlichen Strahlen der Wintersonne schlürfen Einheimische, eingepackt in dicke Daunenmäntel, ihren ‚Café au lait‘. Spürbar ist die Tranquillité hier im Midi, sie überfällt mich wie ein
plötzlicher Virus und ich fühle mich augenblicklich bemüßigt selbst einen Gang runterzuschalten.Ich lasse mich in einen der Kaffeehausstühle fallen, ordere einen Café und lasse die stimmige Kulisse
an mir vorbeiziehen. Geschichte wurde in diesen Bars schon geschrieben, zumal zwischen 1930 und 1944 deutsche und österreichische Intellektuelle diesen Flecken Erde als Exil wählten.
Schon 1907 hatte Moise Kiesling die Provence entdeckt und sich in Sanary verliebt. Ihm folgte das befreundete Ehepaar Salmon, das schon vor Ausbruch des ersten Weltkrieges die westliche Cote d‘Azur
als seine Heimat erwählte. In den 20er Jahren strömten Künstler aller Herren Länder in die Region und um Aldous Huxley bildete sich eine englische Kolonie. Einige von ihnen erregten den Unmut der
Bevölkerung weil sie hinter verschlossenen Türen Abendgesellschaften organisierten und wurden vom Bürgermeister des Ortes verwiesen.
Nachdem Lion und Marta Feuchtwanger 1933 Sanary als Wohnsitz gewählt hatten, bildete sich eine wahre intellektuelle Flüchtlingskolonie des „Reichs" um sie herum. Die Feuchtwanger residierten in der
Villa Valmer, wo sie unter anderem von Toller und Brecht besucht wurden, bis sie, wie auch so viele andere interniert wurden. Lion im Lager Les Milles 1939 und Marta im Lager Gurs. Lion entkam als
Frau verkleidet und Marta wurde aufgrund von Kontakten freigelassen. Schliesslich konnten beide in die USA emigrieren. Unter anderem zog es Zelebritäten wie Heinrich und Thomas Mann, René Schickele,
Julius und Anne-Marie Meier-Graefe, Arnold Zweig, Franz Werfel und Alma Mahler-Werfel, Alfred Kerr, Hermann Kesten, Friedrich Wolf, Wilhelm Herzog, Rudolf Leonhard, Robert Neumann, Balder Olden,
Willi Bredel, Franz Hessel, Alfred Kantorowicz, Ludwig Marcuse u.a. ins Exil der Côte d‘Azur.
Die, bei den besten Schneidern von Wien und Berlin gefertigten Tücher, waren viel zu warm für die südliche Sonne und nachdem klar wurde dass der Aufenthalt hier nicht bloß vorübergehend sein würde,
sah man sich nach einer standesgemässen Bleibe um. Wer kein eigenes Dach über dem Kopf hatte, stieg im Hotel de la Tour ab. In der ‚Bar de la Marine‘ und im ‚Chez Schwob‘ (das heutige La Nautique)
hielten die Intellektuellen Hof, diskutierten über Goethe und Schiller, schrieben, und wähnten wie lange der Spuk zu Hause wohl noch dauern würde. Brecht seinerseits trällerte am Tresen der ‚Marine‘
mit Inbrunst antifaschistische Lieder. Der reich bebilderte Taschenbuchführer „Sur les pas des Allemands et des Autrichiens en exil à Sanary 1933-1945" der im Office de Tourism um 3 Euro erhältlich
ist, widmet sich ausführlich diesem Thema und beinhaltet zudem einen Plan der Wirkungsstätten.
Mittlerweile sind einige Monate ins Land gezogen, es ist Frühjahr geworden, ich habe meine Wohnung gewechselt und bei der morgentlichen Promenade treffe ich auf bekannte Gesichter, die mir munter ein
‚Bonjour Madame, ca va‘ entgegenschmettern. Ja, freundlich und offen sind sie hier die Menschen im Midi, man bemüht man sich sogar, ob des starken Accent des Midi, in einem einigermassen
verständlichen französisch mit mir zu kommunizieren. Einzig, das in die Länge gezogene OUIIIII , das sich anhört als ob ein Wiener raunzert ‚au WEEEHHHHH‘ sagt, bringe ich noch einigermassen
authentisch und akzentfrei rüber. Unter Fischern höre ich noch öfter dass hier provencal gesprochen wird, wo mein schulfranzösisch die gleiche Wirksamkeit hat, als ob ich chinesisch gelernt
hätte.
Sehr südländisch geht es mittwochs am Wochenmarkt mit seinen bunten Marktständchen her. Es klappert und scheppert wenn der Händler für Hausrat seine Töpfe und Pfannen, zwischen Schöpflöffel und
elektrischem Messer, in den Blickpunkt des Interesses rückt. Und mit fester lauter Stimme ‚Poeeeelee, promotion‘ ruft. Daneben raspelt, hobelt, schnippelt ein neumodisches Küchengerät Gurken,
Radieschen, Kartotten, bis sich ein bunter Haufen jeder Gemüsesorte angehäuft hat. Ich frage mich, wenn der Typ in diesem Tempo weiterschnippelt, was er wohl mit soviel zerkleinerten Gemüse anstellen
wird?! Die Kitschläden im Hintergrund öffnen geräuschvoll ihre Rollläden und holen eifrig ihre Ware aus dem Versteck - mit ihren überladenen Angebot an allem was Mensch nicht braucht und trotzdem
kauft. Der betörenden Duft provencalischer Gewürze steigt mir in die Nase , aus der anderen Richtung weht ein sanfter Duft von Gebratenem des Traiteurs und daneben drängen sich Restaurantköche um
fangfrisch Fisch . Eine unvergleichliche Mélange an mediterranem Mischmasch und Savoir Vivre durchströmt den Marktplatz. Hetze hat hier niemand, was heute nicht erledigt werden kann, dann vielleicht
morgen, oder nächste Woche .....
Es ist Wochenende und Mistral ist prognostiziert. Ich schnappe meine Canon um mich auf die Jagd nach Schnappschüssen an der ‚Brutal Beach‘ in Six-Fours-les-Plages zu machen. Der Strand von
Bônnegrace. unweit des Stadtzentrums von Sanary-sur-Mer hat seinen Namen nicht von Ungefähr. Der breite und lange Sandstrand im Ortsteil ‚Les Lones‘ lässt bei Windstille nichts von seiner Inbrunst
bei Mistral ahnen. Der von Westen wehende Mistral drischt die Wellen mit Gewalt an die Molen und lässt die Wellen in Meterhöhe brechen. Also verpacke ich mich wetterfest und lasse mich vom Wind im
Laufschritt Richtung Surfspot wehen.
Das Meer mit seiner schäumenden Gischt und überschlagenden Wellen gleicht einem Streuselkuchen gespickt mit treibenden Surfern, in dem die bunten Segeln der Windsurfer hin- und herflitzen Beinahe
mühelos gleiten sie wie Spielzeugsegel über die Wellen um in waghalsigen Stunts aus der Welle hochzuspringen um danach hinter der nächsten Tide wieder zu verschwinden. Ein spektakuläres Schauspiel
für denjenigen der es wagt sich das Gesicht vom Sandsturm peelen zu lassen. Der Wind ballert mir um die Ohren, so dass ich Mühe habe meine Teleobjektiv gerade zu positionieren. Der Sturm peitscht die
Tropfen des Meerwasser in mein Gesicht, das auf Haut und Kamera eine Salzkruste bildet. Trotz knallender Sonne sind meine Finger steifgefroren. Nach einer Stunde Fotos beschliesse ich genug zu haben
und kämpfe mich gegen den Sturm Richtung nach Hause.
Das Departement Var zählt zu den touristisch übernachtungsstärksten Regionen Frankreichs. Wen wunderts, an Fülle und Abwechselung mangelts hier wirklich nicht . An der Küste, der Cote d'Azur, wo der Himmel im gleichen blau wie das des Meeres erstrahlt, seinen vorgelagerten Inseln, wie die Ile de Porquerolles, oder die vielen kleinen Inselchen und Halbinseln. Die malerischen Fischerdörfer, mehr oder weniger mondän, bourgois oder wie Saint Tropez ‚trés chic‘, einfache französische Küche in einem Landrestaurant oder Haute Cuisine beim Chef persönlich. Enstpannungsurlaub unter Palmen, Sport- und Action, Kultur- und Entdeckungsreisen im Landesinneren, Klettern in den Calanques oder in den Gorges de Verdon, bizzarre Felsbuchten, das weite Grün des Landesinneren im Herzen des Var, romantische mittelalterliche Dörfer die auf Felsen trutzen und nicht zu vergessen, der AOC geadelte Wein der Region, der einen Besuch in den ‚Caves‘ allemal lohnt um das hier angebotene Tröpfchen zu verkosten.
Geschafft und müde lande ich in meinem Appartement, dankbar dafür dass ich endlich meine Treter abstreifen kann, meine Beine hochlagere und meinen Abend bei Sonnenuntergang auf der Terrasse ein Gläschen Bandol schlürfend ausklingen lasse. Die Palmen wiegen sich sanft im Abendwind, das Meer rauscht vor sich hin und die Möwen erzählen sich krächzend ihre Tageserlebnisse. Bevor ich total erschöpft ins Bett falle, denke ich noch , jaaaa, Gott muss wohl wirklich Franzose gewesen sein,.....
Allgemeines:
Nicht nur geographische Lage machts. Toulon liegt zentral und direkt an der Côte d‘Azur, zudem sind in Tages- oder Halbtagesausflügen viele sehenswerte Ziele erreichbar . Um nur einige zu nennen: Nach Nizza (internationaler Flughafen) sind es ca. 170 km, Marseille 60 km, Aix en Provence 80 km, Saint Tropez 60 km, Gorges de Verdon 60 km. Toulon/Hyeres besitzt einen eigenen nationalen Flughafen - der nächste internationale Flughafen ist in Marseille. Allerdings liegt der westlich von Marseille und es ist notwendig die ganze Stadt durchqueren, trotz eines Tunnels unter dem alten Hafen sind die Autorouten in und um Marseille tendenziell verstopft.
Unterkunft:
Kultig im Hôtel La Tour, Sanary
24, quai Général de Gaulle 04.94.74.10.10 www.sanary-hoteldelatour.com
Direkt am Hafen von Sanary gelegen mit Terrasse direkt am Meer, lässt sich das Frühstück in der Morgensonne unter herumsegelnden Seemöwen geniessen. Hotel ganzjährig geöffnet. In den
mittelalterlichen, die Skyline von Sanary bestimmenden Turm ist das Museum „Musée de l'Histoire de la Plongée" eingezogen, das sich der Geschichte des Tauchens verschrieben hat. Restaurant von
1.12.-10.1. geschlossen. EUR 53-110, Frühstück 8 EUR
Familiär im Hotel Le Mas de la Frigoulette **, Sanary
www.lafrigoulette.com
lemasdelafrigoulette@wanadoo.fr
130, avuenue des Mimosas 04.94.74.13.46
Familiärer Betrieb mit reizenden Gastgebern, freundliches Personal und gute provencalische Küche zu fairen Preisen. Netter begrünter Gastgarten mit Pool mit dem Chef hinter der Theke, der immer zu einem Plausch aufgelegt ist. Nahe dem Strand von Portissol . Ganzjährig geöffnet. (Zimmer 45-120 EUR)
Essen:
Eine Unzahl von Restaurants sorgen dafür dass jeder Gusto und Geschmack zufriedengestellt wird. Brasserien, Fischrestaurants, traditionelle, internationale und kreative Küche in entzückenden
kleinen Lokalen, geboten wird was das Herz begehrt. . Soviel sei dazu gesagt: die Küche hier ist vorzüglich, in den kleinen Restaurants ist jedoch die Karte meist nur auf französisch. Ein Tipp um
Frustrationen vorzubeugen - Wörterbuch einstecken!
Mittagsmenüs (Plats du jour) gibst schon ab 11 EUR (sehr lecker bei Mac's am Hafen). Ansonsten habe ich mich bei der Auswahl der Restaurants voll und ganz auf mein Gefühl verlassen. Sehr gemütlich
und relaxt, mit lauschiger Hintergrundmusik, geht's im La Cauri (Fußgängerzone Rue Laget) dem afrikanischen Spezialitätenrestaurant der quirligen Besitzerin Claire zu.
Privatquartiere:
www.abritel.fr Privatvermieter im Internet
bei den Touristeninformationen liegen dicke Kataloge mit Privatvermietern in allen Preisklassen auf (Hébérgements) :
Maison du Tourisme
1, Quai du Levant (am Hafen), Sanary-sur-Mer
www.sanarysurmer.com maison.tourisme.sanry.sur.mer@wanadoo.fr
04.94.74.01.04
Office du Tourisme
Six Fours Les Plages
Am Plage de Bonnegrâce
04.94.07.02.21
Anreise:
Per Auto: ab Wien 1350 km bis Toulon (via Venedig und Mailand)
Die Autobahngebühren in Italien und Südfrankreich habens in sich, ca. 70 EUR pro Strecke.
Flüge: Günstiganbieter wie Sky Europe oder Air Berlin fliegen schon ab 19 EUR (exkl. Gebühren) nach Nizza. Der nächstgelegene internationale Flughafen ist Marseille. Am Flughafen Toulon/Hyeres
starten und landen nur Inlandsflüge.
Bahn: Bahnhof Sanary/Ollioules liegt etwa 2 km ausserhalb des Stadtzentrums, der Hauptbahnhof Toulon ist 15 km entfernt.